Grundsätzlich
unterscheidet man zwischen aktiven und passiven und
statischen und dynamischen Dehnformen.
- aktives
Dehnen: Einnehmen der Dehnposition durch
eine Kontraktion der antagonistisch zur Zielmuskulatur
wirkenden Muskeln
- passives
Dehnen: die Dehnposition wird durch extrne
Faktoren, wie Hilfsmittel oder untertsützende
Partner eingenommen.
- statisches
Dehnen: hierbei wird die Dehnposition langsam
eingenommen und gehalten.
- dynamisches
Dehnen: gekennzeichnet durch Wechsel von
eingenommener und verlassener Dehnposition; leicht
federnde Bewegungen.
Anfänger
sollten passive und statische Dehnformen bevorzugen,
da diese relativ leicht und mit vermindertem Verletzungsrisiko
geübt werden können. Als optimale Dehnzeiten
bei statischer Dehnung (wie z.B. im Yoga) gelten u.a.
2 x 20 Sekunden oder 1 x 45 Sekunden als sinnvoll.
Diese
Angaben gelten für das Cool-down. Beim Aufwärmen
sollte die Dehndauer nicht länger als 5-8 Sekunden
betragen, da ansonsten der Muskeltonus zu stark absinkt,
was kontraproduktiv für das anschließende
Training ist.
Ein
anderer Punkt ist die Intensität beim Dehnen. Man
kann sagen, dass sowohl über die Parameter beim
Beweglichkeitstraining wie über verschiedene Bereiche
der Schmerzforschung ziemliche Unklarheit herrscht.
Für das Fitness-orientierte Bweglichkeitstraining
sollte jedoch eine möglichst hohe Spannung ohne
maximale Schmerzbelastung angestrebt werden.
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