Belastungsparameter-
Bausteine der Trainingsplanung
Die
Ursache zur körperlichen Leistungssteigerung liegt
in der Fähigkeit des Organismus zu biologischen
Anpassungsprozessen. Diese werden durch überschwellige
Belastungsreize erzielt. Die Gesamtheit dieser Belastungen
stellt die Trainingsbelastung und das Maß für
die während ihrer Trainingseinheiten geleisteten
Arbeit dar.
Um gezielte Leistungssteigerungen zu erreichen ist es
notwendig, dass die Ausmaße dieser Belastungen
festgelegt werden. Die Festlegung dieser quantitativen
Größen des Krafttrainings werden in fünf
Belastungsparameter eingeordnet.
- Belastungshäufigkeit
bezeichnet die Anzahl der Trainings-einheiten pro
Woche. Wie oft gehen Sie pro Woche zum Trainieren
ins Studio?
- Belastungsdauer
ist die Zeit, in der ein einzelner Trainings--inhalt
als Bewegungsreiz auf den Organismus wirkt, z.B. die
Summe aller Wiederholungen eines Satzes.
- Belastungsumfang
beschreibt die Gesamtmenge an voll-zogenen Belastungsreizen,
also je nach Art der Belastung eine Festlegung der
Wiederholungszahlen einer Übung oder die Gesamtlast
in kg.
- Belastungsdichte
wird das Zeitintervall zwischen zwei Belastungseinwirkungen
genannt, also z.B. zwischen einem Trainingssatz oder
-Serie zur Pause. Sie beschreibt das Verhältnis
zwischen Belastungs- und Erholungsphasen.
- Belastungsintensität
bezeichnet die Stärke des einwirkenden Reizes.
Sie dient als Maß für die Höhe der
Belastung, im Krafttraining das Gewicht der einzelnen
Übung in kg.
Die
fünf Belastungsparameter beschreiben das Belastungsgefüge.
Hier ein Beispiel:
| Belastungshäufigkeit |
2-
3 Trainingseinheiten pro Woche |
| Belastungsdauer |
15
Wiederholungen, ca. 60 Sekunden |
| Belastungsumfang |
2
Sätze Beinpresse mit je 15 Wiederholungen |
| Belastungsdichte |
90
Sekunden Satzpause |
| Belastungsintensität |
70
kg |
Diese
fünf Belastungsparameter sind die „Drehschalter“,
mit denen man gemäß der persönlichen
Zielsetzung die individuell geeignete Trainingsplanung
gestalten kann. Unabhängig von der Art oder Methodik
des Trainings sollten dabei zur Vermeidung von Überbelastungen
immer beachtet werden:
Häufigkeit
vor Umfang vor Dichte vor Intensität
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