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Wichtig:
Anpassungsprozesse im Herz-Kreislauf-System werden nur bei eine
Belastung von mindestenes einem Sechstel der Gesamtmuskelmasse
ausgelöst = Allgemeines Ausdauer-Training
Aerobe
Ausdauer: ( aerob = sauerstoffabhängig ): den
Muskelzellen steht genügend Sauerstoff zur Verfügung,
um oxidativ Kohlenhydrate und Fettsäuren in den Mitochondrien
zu verbrennen. So stellt sich ein Gleichgewicht zwischen
Sauerstoffaufnahme und Sauerstoffverbrauch ein. Belastungen
können somit kontinuierlich über längere
Zeitdauer durchgeführt werden, z.B. moderater Dauerlauf
Anerobe
Ausdauer: (anaerob = sauerstoffunabhängig )
Energiebereitstellung in der Muskelzelle ohne Beteiligung von
Sauerstoff. Als Endprodukt des anaeroben Stoffwechsels fällt
Laktat (Milchsäure) an, die den Energiebereitstellungsprozess
im Muskel erheblich hemmt., die Intensität kann nicht lange
aufrecht erhalten werden, z.B. 400m – Sprint.
Im
Fitness und präventiven Gesundheitssport sollte ein aerobes
Ausdauertraining dominieren, um positive Anpassungen im
Herz-Kreislauf-System zu erreichen. Bei Ausdauertraining im anaeroben
Stoffwechselbereich ist die Gefahr der Überforderung des
Herz-Kreislauf-Systems wesentlich größer.
Statische
Ausdauer:
Ermüdungswiderstandsfähigkeit der Muskulatur bei
statischer Arbeitsweise der Muskulatur, d.h. die Muskellänge
verändert sich nicht, aber die Muskelspannung nimmt zu ( =
Komprimierung der Gefäße). Abhängig von der
Höhe der (isometrischen) Muskelspannung kann die
Energiebereitstellung rein aerob, anaerob oder gemischt erfolgen
Dynamische
Ausdauer: gekennzeichnet durch rhythmischen Wechsel von
Spannung und Entspannung der Muskulatur. Dadurch ist auch bei
höheren Belastungsintensitäten eine bessere
Blutzufuhr zum Muskel und damit eine aerobe Energiebereitstellung
möglich.
Die für den Fitness- und Gesundheitssport empfohlene Art des
Ausdauertrainings sollte also sein:
- allgemein
- aerob
- dynamisch
Diese
allgemeine aerobe dynamische Ausdauer, auch als Grundlagenausdauer
bezeichnet, bewirkt:
·
eine Erhöhung der physischen Leistungsfähigkeit
· eine Optimierung der Erholungsfähigkeit
· eine Steigerung der psychischen Belastbarkeit
· stabilere Gesundheit
· einen optimalen Fettstoffwechsel
· präventive Wirkungen auf das Herz-Kreislaufsystem
Die
drei wichtigsten Einflussfaktoren auf die allgemeine aerobe dynamische
Ausdauer sind das schon erwähnte Herz-Kreislaufsystem, die
aerobe Kapazität der Skelettmuskulatur und, vor allem bei
Anfängern, die Bewegungskoordination: Je ungeübter
die Arbeitsweise der Muskulatur ist, desto unökonomischer ist
sie auch, d.h. Energie und Sauerstoffbedarf sind besonders hoch, was zu
früheren Ermüdungserscheinungen der belasteten
Muskeln (Übersäuerung) führt.
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